Monographien Medienpolitik

Institutionenökonomischer Ansatz für eine rationale Medienpolitik

Die Frage, ob Fernsehprogramme gutspezifische Besonderheiten aufweisen, die zu einem Versagen des Fernsehmarktes führen, wird seit langer Zeit kontrovers diskutiert. Als Gründe für ein Marktversagen lassen sich die Aspekte der Qualität, Finanzierung und Wirkung von Medien identifizieren.

Werden diese drei Aspekte konsequent ökonomisch rekonstruiert, stellt sich weniger die Frage nach einem möglichen Marktversagen als nach einem Versagen der marktrelevanten Institutionen.Die Analyse dieses Institutionenversagens erfordert eine institutionenökonomische Medienökonomik, die als positiver Theorieansatz zur Entwicklung einer stärker auf Gestaltung des Marktes ausgerichteten normativen Medienökonomik dienen kann.

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Eine mikroökonomische Analyse

Die Frage „Wieviel Markt verträgt der Rundfunk?“ ist – nicht nur in Deutschland – so alt wie das Medium selbst. Doch nicht allein aus historischer Perspektive ist die Diskussion um das Verhältnis von Publizistik und Ökonomie in den Medien interessant. Sie wird vielmehr vor dem Hintergrund der sich im Rundfunkbereich abzeichnenden Trends zu Digitalisierung und Konvergenz in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen.

Das Buch "Die Ökonomie des Fernsehens" versucht, in knapper Form in die ökonomischen Eigenschaften des Fernsehens einzuführen. In allgemein verständlicher Weise werden die Kernprobleme des Mediums aus mikroökonomischer Sicht betrachtet, und es wird untersucht, wie das Fernsehen der Zukunft aussehen soll.

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Guido Schröder